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Interhyp-Wohntraumstudie 2021: Eigenes Zuhause wird in unsicheren Zeiten noch wichtiger / Wunsch nach Eigentum steigt erneut

  • Mein Haus

- In unsicheren Zeiten ist das Zuhause als Rückzugsort und Schutzraum noch wichtiger geworden. Natur und Umland befinden sich weiter im Aufwärtstrend. Generation Z, die Käufer von morgen, denken bei Immobilienfragen konservativ.

Quelle: Colourbox

(München, 24. Juni 2021) Die Sehnsucht nach einem eigenen Zuhause ist ungebrochen: 72 Prozent der Mieterinnen und Mieter wünschen sich mittlerweile eine eigene Immobilie – deutlich mehr als 2019, als es noch 66 Prozent waren. Das freistehende Einfamilienhaus steht dabei im Jahr 2021 symbolisch für Sicherheit, Freiheit, Ruhe und Idyll ganz oben auf der Wunschliste. Das geht aus der neuesten Wohntraumstudie der Interhyp AG hervor. Seit 2011 erfasst Deutschlands größter Vermittler privater Baufinanzierungen systematisch die Wohnwünsche der Deutschen. Die Studie setzt dafür sowohl auf tiefenpsychologische Interviews als auch auf eine umfangreiche und repräsentative Feldforschung mit mehr als 2.100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. "Bei den Mieterinnen und Mietern macht sich Torschlusspanik breit. Das wurde in den zweistündigen Tiefeninterviews deutlich. Viele fürchten, sie finden in der aktuellen Marktlage kein bezahlbares Objekt mehr und werden für immer mieten müssen", sagt Mirjam Mohr, Vorständin Privatkundengeschäft bei der Interhyp AG, anlässlich der Vorstellung der Studie. Das Zahlenwerk attestiert außerdem ein anhaltendes Interesse an grünen Stadtrand- und Landwohnlagen. Zudem zeigt die Studie erstmals die Wohnträume der Generation Z, die heute zwischen 10 und 25 Jahre alt ist und bezüglich ihrer Wohnträume überraschend konservativ ist.

 

Die Immobilie bleibt auch nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie einer der zentralen Ankerpunkte der Deutschen. Auf die Frage, was im Leben wichtig ist, antworten 99 Prozent der Befragten "Gesundheit", 97 Prozent "ein schönes Zuhause", 96 Prozent "Sicherheit im Alter" und 93 Prozent "Familie". Karriere, Freunde oder Erfolg im Beruf werden zum Beispiel weniger genannt.

 

Weg zu Wohneigentum wird als schwierig empfunden - aber ist in vielen Fällen machbar

So hoch das eigene Zuhause im Kurs steht, so schwierig wird der Weg dorthin angesichts steigender Preise und fehlenden Angebots empfunden - trotz der seit Jahren niedrigen Finanzierungszinsen von aktuell rund einem Prozent. Gerade in den qualitativen Interviews hat sich gezeigt, dass viele Mieterinnen und Mieter eine regelrechte Torschlusspanik empfinden. Sie befürchten, dass sie sich in der angespannten Marktlage kein Eigentum mehr leisten können. Sie haben Angst vor explodierenden Mieten oder Willkür der Vermieter, die etwa aus Eigenbedarf kündigen. Laut der Studie lohnt es sich für Mieterinnen und Mieter, den Wunsch trotz der Hürden in die Realität umzusetzen. "90 Prozent der Eigentümerinnen und Eigentümer sind mit der Entscheidung für ihre Immobilie zufrieden. Viele im Vorfeld mit dem Kauf einer Immobilie verbundenen Ängste erweisen sich als unbegründet", sagt Mirjam Mohr. 83 Prozent der Befragten Mieter haben Angst vor hohen finanziellen Belastungen und 81 Prozent vor Zusatzkosten. 73 Prozent befürchten, dass sie Kompromisse beim Objekt eingehen müssen. Zudem ängstigt zwei Drittel (68 Prozent) der mögliche Aufwand, eine gute Finanzierung zu finden. Die Realität sieht indes deutlich besser aus, wie die Auswertung auf Eigentümerseite verdeutlicht. Nicht einmal jeder Dritte (30 Prozent) beklagt hohe Belastungen, Kompromisse beim Traumhaus (29 Prozent) oder einen hohen Aufwand bei der Kreditsuche (26 Prozent).

 

Das Einfamilienhaus bleibt der Immobilientraum

Das freistehende Einfamilienhaus ist, aller Diskussionen um Flächenverbrauch zum Trotz, nach wie vor die Traumimmobilie - Tendenz steigend. Wollten 2018 rund 60 Prozent eine solches Domizil ihr Eigen nennen, waren es 2019 bereits 63 Prozent und 2021 sind es sogar 65 Prozent. Immobilienexpertin Mirjam Mohr sieht mehrere Gründe: "Die medial diskutierten Wohntrends, wie zum Beispiel Shared-Living-Konzepte, lösen wenig Begeisterung aus und sind keine Alternative zum gewünschten Einfamilienhaus. Auch Tiny Houses und ähnliches werden als interessant empfunden, aber für den eigenen Wohntraum sind sie nicht relevant. Den privaten Wohnraum zu verkleinern und zu teilen, scheint keine gewollte Option für die Zukunft zu sein." Im Gegenteil: Die Menschen wünschen sich sogar mehr Platz. Genauer gesagt sind es 35 Quadratmeter, die zwischen der aktuellen und der gewünschten Wohnfläche fehlen. Was laut der Befragten ebenfalls für das Einfamilienhaus spricht: In Zeiten von Corona, Abstand und Unsicherheit wird das eigene 'Freistehende' als größer und sicherer empfunden. Das eigene Heim markiert den 'festen Platz im Leben', die Trutzburg und den Rückzugsort. Der Garten spielt dabei im Wunschtraum eine zentrale Rolle.

 

Sehnsucht nach Land- und Stadtrandleben

Passend zur Suche nach Raum und Gestaltungsfreiheit hält der Wunsch zum Leben auf dem Land beziehungsweise dem Umland an. Aktuell wollen 44 Prozent in der Stadt leben (2019: 51 Prozent) und 56 Prozent auf dem Dorf beziehungsweise im Umland (2019: 49 Prozent). Neben der Landidylle verbindet rund jeder Zweite mit dem Umland vor allem bezahlbaren Wohnraum. Ob der Trend bestehen bleibt, wird laut Interhyp von der Entwicklung der Lagen abhängen: "Aktuell verläuft die Aufwertung der ländlichen Regionen nicht synchron mit dem Zuzug. Staatliche infrastrukturelle Initiativen und kreative Ideen seitens der Kommunen werden in den kommenden Jahren entscheiden, ob das ländliche Leben weiterhin eine Option ist und die abgelegenen Immobilienmärkte im Fokus bleiben - oder ob die Stadt mehr Lebensqualität verspricht."

 

Auch die Jugend träumt vom Einfamilienhaus im Grünen

Erstmals hat die Wohntraumstudie erfasst, wie die Generation Z über Immobilien und Wohneigentum denkt. Mitglieder der Generation Z sind zehn bis 25 Jahre alt. Für die Studie wurden die 18- bis 25-Jährigen befragt. Das Ergebnis: Diese Generation ist zum Teil sehr konservativ, wenn es um ihre Wohnträume geht. "Eine eigene Immobilie ist fester Teil der Lebensplanung und der Beweis, es materiell geschafft zu haben", sagt Mirjam Mohr. Die Welt, in der sie aufwachsen, empfinden viele Jugendliche als brüchig und wandelbar. Für die Gen Z sind Gerechtigkeit und ökologisches Engagement einerseits wichtig, gleichzeitig halten sie Besitz und Wohlstand für überdurchschnittlich erstrebenswert. 93 Prozent der Gen Z wünschen sich ein eigenes Zuhause. 29 Prozent wollen sogar möglichst bald eine Immobilie kaufen.

 

Für viele von ihnen ist das Leben auf dem Land kein Kompromiss – es ist die ideale und erstrebenswerte Lage, um glücklich zu werden. Nur 18 Prozent der Befragten wollen in einer Großstadt leben. 24 Prozent auf dem Land, 18 Prozent im Umland einer Großstadt, 30 Prozent in einer mittleren oder kleinen Stadt und 10 Prozent im Umland einer kleineren Stadt. Mirjam Mohr: "Das Landleben verheißt Ruhe und Überschaubarkeit. Diese Qualitäten sind ebenfalls psychologisch wirkungsvolle Gegensätze zum aktuellen Welt-Erleben und der Befindlichkeit der Gen Z."

 

Hier geht es zur Wohnraumstudie.